EHC Arosa
Seit 1924
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NEWS

Grotesk

4 : 0
1:0 2:0 1:0

Mi 08.01.20 | 20:00

Kunsteisbahn Im Chreis

520 Zuschauer

Link Game Center Swiss Ice Hockey

Der EHC Arosa macht im Auswärtsspiel beim EHC Dübendorf vieles richtig und gut. Umso grotesker erscheint die 0:4-Niederlage. Aber final zählen bekanntlich nur die Punkte - Und von denen gibt's keine.


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  • Nächstes Heimspiel: Mittwoch, 15. Januar 2020
  • 20.00 Uhr: EHC AROSA - EHC SEEWEN

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Arbeiten wir den Abend auf der Eisbahn "Im Chreis" in Dübendorf in zwei Etappen auf. Leistungsmässig rehabilitiert sich die Mannschaft für den ungenügenden Auftritt vor vier Tagen im Bündner Derby ohne Wenn und Aber. Die Aroser sind von Matchbeginn an bereit. Die Körpersprache der Spieler ist eine ganz andere als gegen Chur. In jedem einzelnen Gesicht ist Wille, Leidenschaft und Einsatzbereitschaft deutlich ablesbar. Die Mannschaft schiesst übers ganze Match hinweg deutlich mehr, gewinnt die Mehrzahl an Bullys, landet viel mehr Checks, gewinnt überlegen die Statistik der Zweikämpfe und hat ein Plus bei den blockierten Schüssen. Die Aroser wirken schneller im Umschaltspiel, sind generell vom Tempo her besser als der Gegner unterwegs und haben eine zufriedenstellende Passerfolgsquote. Und dennoch verliert der EHC Arosa 0:4. Grotesk.


Ihren Ursprung hat die Groteske in der Kunst der Renaissance. Sie ist gleichermassen Ausdruck des Exotischen und des Regellosen, nach den Massstäben einer christlich geprägten Kultur. Nun gut, so christlich verläuft dieser Match auch wieder nicht, dafür gibt's zu viele Strafminuten. Der EHC Arosa kann keine einzige der acht Strafen gegen die Dübendorfer nutzen. Aber exotisch und regellos mundet der Ausgang der Partie schon an. Bei all dem, was der EHC Arosa gut gemacht hat, ist eine solche Niederlage exotisch und eher entgegen der Regel.


Zurück in die Zeit der Renaissance. Dieses Bizarre und Phantasievolle faszinierte, ohne sich über die religiösen Konventionen jener Zeit erheben zu können und zu wollen,  Der Duden versucht, das Groteske an bestimmten Eigenschaften eines Werks der Bildenden Kunst oder der Literatur festzumachen: als Darstellung „einer verzerrten Wirklichkeit, die auf paradox erscheinende Weise Grauenvolles, Missgestaltetes mit komischen Zügen verbindet“. Der Matchausgang ist tatsächlich eine verzerrte Wirklichkeit. Aber dieses resultatmässig Grauenvolle, dieses schliesslich missgestaltete Match ist dennoch zu erklären.


Die Gastgeber sind viel effizienter. Sie provozieren die wesentlich gefährlicheren Abpraller vor dem Tor. Alle drei Treffer erzielen die Dübendorfer nach einem Rebound, das vierte Goal fällt ins leere Gehäuse. Und, der EHCD verursacht mehr Verkehr vor dem gegnerischen Kasten. Und so gewinnt der EHC Dübendorf mit verhältnismässig wenig Aufwand ein Spiel, das aus Aroser Sicht wirklich nur mit "grotesk" beschrieben werden kann.


Lange Zeit hatte der EHC Arosa nach Martigny den erfolgreichsten Sturm. Zur Zeit ist die Feuerkraft komplett aus. Seit 135 Minuten hat die Mannschaft in der Meisterschaft nicht mehr getroffen. Alleine bei diesem Wert muss man nicht mehr lange nach den Problemen suchen. Aber auch dieser Wert wirkt schon fast grotesk.

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Hopp Arosa!


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EHC Dübendorf - EHC Arosa 4:0 (1:0, 2:0, 1:0), Sportzentrum Im Chreis, Dübendorf. 520 Zuschauer, Schiedsrichter Blasbalg; Hollenstein, Remund


Tore: 9. Röthlisberger (Kreis, Pfister) 1:0, 25. Schmidli (Zanzi, Hurter) 2:0, 28. Suter (Schmidli, Stettler) 3:0, 60. Puntus (Hurter, Pozzorini) 4:0


Strafen EHC Dübendorf: 8x2 Minuten

Strafen EHC Arosa: 4x2 Minuten


EHC Dübendorf: Trüeb; Leu, Stettler, Roth,  Hauser, Widmer, Pozzorini, Puntus, Schmidli, Suter, Zanzi, Neff, Schnüriger, Schumann, Kreis, Röthlisberger, Pfister.


EHC Arosa: Kotry; Hostettler, Lindemann, Dünser, Brazzola, Klopfer, Bahar, Carevic, Roffler, Bruderer, Roner, Infanger, Bandiera, Amstutz, Jeyabalan, Lampert, Cola, Pfranger, Tosio, Weber, Däscher


Bemerkungen: EHC Arosa ohne Witschi (verletzt, Saisonende), Agha (verletzt)


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MySports League, 25. Runde:

EHC Dübendorf - EHC Arosa 4:0

EHC Basel - EHC Chur 2:1 n.V.

HC Düdingen Bulls - EHC Wiki-Münsingen 5:4

HCV Martigny - SC Lyss 2:4

Hockey Huttwil  - EHC Thun 7:0

EHC Seewen - EHC Bülach 5:6 n.V.


Tabelle:

1. HCV Martigny 25/52

2. EHC Dübendorf 25/50

3. EHC Basel 25/43

4. EHC Bülach 25/40

5. EHC Wiki-Münsingen 25/36

6. EHC Chur 25/36

7. EHC Thun 25/35

8. EHC AROSA 25/35

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9. EHC Seewen 25/32

10. HC Düdingen Bulls 25/32

11. Hockey Huttwil 25/30

12. SC Lyss 25/29


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