EHC Arosa
Seit 1924
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NEWS

Aroser als Barone Münchhausen

6 : 5
3:1 2:1 1:3

Sa 18.01.20 | 20:00

Sport- und Kongresszentrum Arosa

720 Zuschauer

Link Game Center Swiss Ice Hockey

Grosses Durchschnaufen beim EHC Arosa. Die Aroser legen einen absolut bemerkenswerten Heimauftritt hin und bezwingen den EHC Basel in einem in der Schlussphase dramatischen Match 6:5. Dabei zieht sich die Mannschaft an den eigenen Haaren aus dem Sumpf.


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  • Nächstes Heimspiel: Samstag, 25. Januar 2020, 20 Uhr
  • EHC AROSA - EHC DÜBENDORF

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Vieles, sehr vieles prasselte zuletzt auf die Aroser Mannschaft ein. In den letzten sechs Wochen geriet der EHC Arosa aus der Spur, der komfortable Vorsprung auf die Nicht-Playoffplätze verspielte die Mannschaft fast komplett. Auch nach der 28. Runde und dem Sieg mit Glanzleistung über den EHC Basel ist die Tabellensituation bezüglich Punkten auf die direkte Konkurrenz am Strich nicht verbessert. Der Auftritt der Blaugelben aber ist klasse und macht echt Hoffnung auf gute Zeiten.


Dabei steckt die Mannschaft vor dem Heimspiel tief im Sumpf. Was ihr zur Befreiung aus diesem Feuchtgebiet verhelfen könnte, ist vor dem Spiel nicht wirklich ersichtlich. Die Spieler führen untereinander sehr viele Gespräche. Es ist anzunehmen, dass es dabei um Konkretes ging, wie man aus der misslichen Lage herauskommen könnte und nicht um eine Lesestunde zum Deutschen Adligen Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen. Der "Baron von Münchhausen", dessen Geburtstag sich dieses Jahr zum 300sten Mal jährt, wurde durch seine Lügengeschichten im Militär bekannt.


In einer dieser Lügengeschichten heisst es: "Ein andres Mal wollte ich über einen Morast setzen, der mir anfänglich nicht so breit vorkam, als ich ihn fand, da ich mitten im Sprunge war. Schwebend in der Luft wendete ich daher wieder um, wo ich hergekommen war, um einen grössern Anlauf zu nehmen. Gleichwohl sprang ich auch zum zweiten Male noch zu kurz und fiel nicht weit vom andern Ufer bis an den Hals in den Morast. Hier hätte ich unfehlbar umkommen müssen, wenn nicht die Stärke meines eigenen Armes mich an meinem eigenen Haarzopfe, samt dem Pferde, welches ich fest zwischen meine Knie schloss, wieder herausgezogen hätte". Aus dieser Geschichte ist die Redensart "sich aus eigener Kraft aus übler Lage befreien" entstanden.


In der Tat schüttelt die Mannschaft den angesammelten Mist von alleine ab. Nur schon der Gang aus der Kabine aufs Eisfeld ist ein ganz anderer als in den Matches zuvor. Die Aroser schreiten mit überzeugtem Blick und markanten Schritten zum Spiel und dominieren dieses gleich vom ersten Puckeinwurf an. Natürlich kommen die zwei früheren Tore der Mannschaft zu Gute und verstärken die aufgebaute Zuversicht an einen erfolgreichen Abend. Das Team verdient sich den Sieg absolut. Grosse Leidenschaft, sehr hohes Tempo, viel Präzision, gute Chancenauswertung und eine Portion Glück zum richtigen Zeitpunkt, sind die Eckpfeiler zu den drei gewonnenen Punkten.


Auch  wenn  das eine oder andere Tor teils auch unter gütiger Mithilfe der Basler entstanden ist, die Mannschaft rockt an diesem Abend so richtig. Die ersten zwei Drittel sind granatenhaft. Im letzten Spielabschnitt häufen sich die Fehler und die Equipe zahlt auch Zeche für den Grossgalopp in den ersten 40 Minuten, bekommt das Spiel aber über die Runden. Auch wenn es schwer ist, sich als Hockeyspieler mit aufgesetztem Helm selber an den Haaren aus dem Sumpf zu ziehen, an diesem Abend gelingt den Arosern selbst dies. Amstutz und Co. als Barone von Arosa - Und dies ist keine Lügengeschichte.


Hopp Arosa!


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Goal für den EHC Arosa! (Foto: sast-photos.com / Sandro Stutz).EHC Arosa-Stürmer Loris Weber macht Druck aufs gegnerische Tor (Foto: sast-photos.com / Sandro Stutz).Yannick Bruderer, der 6:5-Siegestorschütze, in Aktion (Foto: sast-photos.com / Sandro Stutz).EHC Arosa-Goalie Fabrice Kruijsen und Nando Jeyabalan (Foto: sast-photos.com / Sandro Stutz).
EHC Arosa - EHC Basel 6:5 (3:1, 2:1, 1:2), Sport- und Kongresszentrum, Arosa. 720 Zuschauer, Schiedsrichter Blasbalg; Iseli, Nater


Tore: 4. Infanger (Bruderer, Brazzola) 1:0, 5. Lampert (Lindemann) 2:0, 5. Hrabec (Seiler, Hunziker) 2:1, 8. Bandiera (Jeyabalan) 3:1, 21. Amstutz (Jeyabalan, Lindemann) 4:1, 23. Schir (Steinmann, Vogt) 4:2, 31. Däscher (Weber, Klopfer) 5:2, 46. Zwissler (Hunziker, Vogt) 5:3, 51. Hrabec (Vogt, Seiler) 5:4, 57. Bruderer 6:4


Strafen EHC Arosa: 6x2 Minuten

Strafen EHC Basel: 5x2 Minuten


EHC Arosa: Kruijsen; Lindemann, Hostettler, Bahar, Klopfer, Brazzola, Agha, Dünser, Roffler, Bruderer, Roner, Infanger, Bandiera, Amstutz, Jeyabalan, Lampert, Cola, Pfranger, Tosio, Weber, Däscher


EHC Basel: Haller (21. Hauser); Hermkes, Hunziker, Maurer, Steinmann, Hagen, Büsser, Hrabec, Himmelfarb, Seiler, Zwissler, Vogt, Schir, L. Valenza, Lehner, Schnellmann, A. Valenza, Rattaggi, Maurenbrecher


Bemerkungen: EHC Arosa ohne Witschi (verletzt, Saisonende), Salerno (überzählig)


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MySports League, 28. Runde:

EHC Arosa - EHC Basel 6:5

SC Lyss - HC Düdingen Bulls 7:4

EHC Dübendorf - EHC Seewen 2:4

EHC Thun - EHC Wiki-Münsingen 4:2

HCV Martigny - Hockey Huttwil 3:1

EHC Chur - EHC Bülach 5:2


Tabelle:

1. HCV Martigny 28/58

2. EHC Dübendorf 28/54

3. EHC Basel 28/46

4. EHC Bülach 28/43

5. EHC Chur 28/42

6. EHC AROSA 28/41

7. EHC Thun 28/41

8. SC Lyss 28/38

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9. EHC Wiki-Münsingen 28/38

10. EHC Seewen 28/38

11. Hockey Huttwil 28/33

12. HC Düdingen Bulls 28/32


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